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Mit einem Beachvolleyballturnier beendet „Älite“ die Sandkastenspiele

Gefühlt war der Sommer 2017 eher misslungen: feucht und mitunter kühl. Nicht so für die „Älite“-Volleyballer unseres Vereins. Wer trotz der Schulferien im Lande war, kam zum Spielen im Sand.

An sage und schreibe jedem Montag und Freitag in den großen Ferien wurde auf unserer Beachanlage der Ball nicht flach, sondern eher hoch gehalten. Es störte keine Hallendecke. Dafür mussten wir uns mit grobem Sand und tief stehender Sonne auseinandersetzen. Wer mit dem Rücken zur Bökelstraße stand, hatte oft das Nachsehen und baggerte am Ball vorbei.

Zu Beginn des meteorologischen Herbstes, also am 1.9.2017, wollten wir es noch einmal wissen und letzte Strandgefühle aufkommen lassen. Wir nutzten unsere guten Kontakte zum TUS Birgden, die noch aus seligen Zeiten schöner Turniere auf dem „großen Pley“ stammten, und veranstalteten ein kleines, aber feines Beachturnier mit sieben Gästen und zehn Einheimischen. Es spielten sechs bunt gemischte Mannschaften auf drei Feldern. Das dritte Feld musste eigens noch im Schnellverfahren von rührigen Helfern aufgebaut werden.

Die Wetterprognosen für den Spielfreitag waren eher ungünstig. Noch an den Tagen zuvor schüttete es z.T. gewaltig. Doch wie auf Bestellung schien pünktlich beim Anpfiff die Sonne.

Das Turnier nahm seinen sportlichen Verlauf. Es ging nicht in erster Linie um Sieg oder Niederlage, sondern vor allem um Spaß, Unterhaltung und Spielfreude.

Unsere Gäste waren begeistert. „Habt ihr eine schöne Anlage“ – und meinten damit nicht Sportplatz und Schwimmbad sondern die drei professionellen Spielfelder. Kein schlechtes Aushängeschild in Zeiten von Laura Ludwig und Kira Walkenhorst (Olympiasiegerinnen 2016, Weltmeisterinnen 2017 im Beachvolleyball).

Mit langsam einsetzender Dunkelheit, so gegen 20 Uhr, zogen auch Wolken auf. Die ersten Donnerschläge waren zu hören, über Düsseldorf zuckten Blitze am Himmel. Aus Holland kam jedoch keine Wetterbedrohung, deshalb konnten wir unser Turnier im trockenen Sand zu Ende bringen. In Hardt soll es übrigens wie aus Kübeln gegossen haben.

Der gesellige Abschluss der gelungenen Veranstaltung fand im Wintergarten unseres Vereinsheims statt. Die Küche lieferte Mahlzeiten à la carte, so dass unsere Gäste nicht hungrig nach Birgden zurück fahren mussten.

Hartmut Körber

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