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Ende im Gelände

Mit einem Beachvolleyballturnier beendet „Älite“ die Sandkastenspiele

Gefühlt war der Sommer 2017 eher misslungen: feucht und mitunter kühl. Nicht so für die „Älite“-Volleyballer unseres Vereins. Wer trotz der Schulferien im Lande war, kam zum Spielen im Sand.

An sage und schreibe jedem Montag und Freitag in den großen Ferien wurde auf unserer Beachanlage der Ball nicht flach, sondern eher hoch gehalten. Es störte keine Hallendecke. Dafür mussten wir uns mit grobem Sand und tief stehender Sonne auseinandersetzen. Wer mit dem Rücken zur Bökelstraße stand, hatte oft das Nachsehen und baggerte am Ball vorbei.

Zu Beginn des meteorologischen Herbstes, also am 1.9.2017, wollten wir es noch einmal wissen und letzte Strandgefühle aufkommen lassen. Wir nutzten unsere guten Kontakte zum TUS Birgden, die noch aus seligen Zeiten schöner Turniere auf dem „großen Pley“ stammten, und veranstalteten ein kleines, aber feines Beachturnier mit sieben Gästen und zehn Einheimischen. Es spielten sechs bunt gemischte Mannschaften auf drei Feldern. Das dritte Feld musste eigens noch im Schnellverfahren von rührigen Helfern aufgebaut werden.

Die Wetterprognosen für den Spielfreitag waren eher ungünstig. Noch an den Tagen zuvor schüttete es z.T. gewaltig. Doch wie auf Bestellung schien pünktlich beim Anpfiff die Sonne.

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Gib mir die Kugel

Eine runde Sache beim Boßeln mit „Älite“ und Anhang

Boßeln – was ist das? Dies fragten wir uns bis 2010 auch. Dann stieß der Auricher Ostfriese Frank Oklitz zu unserer Volleyball-Mannschaft, der uns das Brauchtum seiner Heimat im Rheinischen schmackhaft zu machen versuchte. Etwa als Ausgleich oder Gegengewicht zum Karneval? Wohl kaum, auch wenn es zeitlich durchaus Überschneidungen gibt: Beide „Veranstaltungen“ finden vorzugsweise in der kalten Jahreszeit statt. Der Karneval orientiert sich ausschließlich am Kalender, das Boßeln nutzt den (hoffentlich) gefrorenen Boden als Rollbahn. Und da auch beim Boßeln, so wie beim Volleyball, das kugelförmige Spielgerät im Zentrum der Aktivität steht, war nur wenig Überzeugungsarbeit bei unseren Sportfreunden zu leisten.

Doch worum geht es? Hier eine kleine Regelkunde:
Das Spiel hat zum Ziel, die Kugel seiner Mannschaft mit möglichst wenigen Würfen über eine festgelegte Route zu werfen. Im sportlichen Wettstreit messen sich zwei bis vier Gruppen, mit jeweils 4-10 Werfern. Der Anwurf erfolgt an einem gewählten Startpunkt durch den ersten Spieler der Mannschaft A. Danach wirft der erste Spieler der Mannschaft B usw.. Der Boßler versucht mit seiner Kugel die größtmögliche Weite zu erzielen. Sein Wurf endet, wenn die Kugel ruhig am Streckenrand oder ungünstigerweise im Graben liegen bleibt. Der Anschlusswurf erfolgt von diesem oder auf die Straße verlegten Punkt. Es setzt die Mannschaft fort, deren Kugel zurück liegt.
 

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